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14.09.2019 
 
12:00 Uhr | wA - BW Hildesheim
 
14:00 Uhr | Alte Herren - HSC
 
16:00 Uhr | 1. Herren - Herrenhausen/Stöcken
 
18:00 Uhr | 2. Herren - Alfeld II
 15.09.2019
 
09:15 Uhr | wD - Burgdorf II
10:30 Uhr | mD - Söhre
14:30 Uhr | mA - Großburgwedel
16:30 Uhr | 1. Damen - HSC III
18:30 Uhr | 3. Herren - Uetze II

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Herren gewann überraschenderweise ihr Spiel in der ersten Runde des HVN-Pokals
gegen Alfeld. In einem über 80 Minuten engen Spiel lagen sie beim Ertönen der letzten
Sirene mit 31:29 in Führung.

 

Das Spiel begann eng und durchaus körperlich, nach 13 Minuten waren 5 gelbe Karten abgeholt.
In der 14. Minute konnte sich Alfeld zunächst auf 2 Tore absetzen (4:6; 5:7), allerdings
hatte diese Führung nicht lange Bestand, da Sehnde beim 8:8 schon wieder ausgleichen
konnte. Zur Pause stand es 10:11 für die Mannschaft von Trainer Goran Krka.

 

Zur zweiten Halbzeit kam Marvin Hallmann nach überstandener Verletzung zurück und setzte
nach 18 Sekunden die erste Aktion seiner unwiderstehlichen Art, die Ruben Bormann eine
zweiminütige Pause einbrachte. In der Überzahl wurde sofort gut über Julian Pick
abgeräumt und der Spielstand wieder egalisiert. In der Folge zeigte sich Sehndes 1. dann
teilweise unkonzentriert. „Die Passqualität stimmt bei uns nicht, wir spielen vorne ohne klare
Linie!“, so Trainer Christoph Brause im Time-Out nach 11 torlosen Minuten.

 

Alfeld konnte sich eine Führung von 3 Toren erarbeiten (15:18; 45. Minute) und diese durch
den Treffer von Abaz Berishaj zum 17:20 in der 55. Minute wieder herstellen. An dieser
Stelle war Sehnde kurz davor, sich so schnell aus dem Pokal zu verabschieden wie in den
Vorjahren. Die Mannschaft zeigte aber die gute kämpferische Einstellung aus der
Vorbereitung und konnte dank eines 4:0 Laufs, abgerundet durch einen Treffer des stärksten
Sehnder Feldtorschützen Tim Vorbrodt (6 Treffer), sogar 21:20 in Führung gehen.
Kurz vor Abpfiff der regulären Spielzeit glich Alfeld durch Hendrik Sievers, den stärksten
Gästespieler, der insbesondere in engen Situation das Spiel vermehrt an sich riss, zum 21:21 aus.

 

Die Geschichte der ersten Verlängerung ist schnell erzählt. Keine Mannschaft konnte sich
absetzen, die Führung von einem Tor wechselte und wurde wieder ausgeglichen. Folgerichtig
wurde das Spiel um weitere 10 Minuten verlängert. Einziges Highlight blieb das Tor zum
23:22 von Christian Noll, der einen verloren geglaubten Ball spektakulär rettete
und sofort verwandelte.

 

In der zweiten Verlängerung machte sich die stärkere Bank der Sehnder bezahlt. Mit Jan-Louis
Guhl und Marvin Hallmann konnte Trainer Christoph Brause 2 frische Rückraumspieler
einsetzen, die beide bis dahin noch nicht so lange auf der Platte standen, während es
bei Alfeld nach wie vor die gleichen Akteure richten sollten. Ebenfalls spielte der vorher
länger in der Abwehr eingesetzte Florian Siepert nun auch vorne am Kreis und bereitete
der Abwehr einige Probleme. 2 Tore und 2 erarbeitete 7m sprechen eine deutliche Sprache.
Völlig verdient konnten die Sehnder mit dem 29:27 die erste 2 Tore Führung im Spiel
erzielen und gaben diese bis zum Ende auch nicht mehr her, 31:29 lautete der Endstand.

 

„Unfassbar, was die Abwehr da heute gemacht hat. Und dazu hat Pascal dahinter das Tor
ja komplett vernagelt. Diese Konstanz über 80 Minuten war extrem wichtig, um das hier
heute zu gewinnen. Wenn die Abwehr nicht da gewesen wäre, hätten uns die 11 Minuten
ohne Tor den Sieg gekostet. Eine Mannschaft aus einer höheren Liga in 80 Minuten bei
29 Gegentoren zu halten ist umso stärker, wenn man bedenkt, dass es im letzten Jahr
in der Liga 37 in 60 Minuten waren.“, so der nicht eingesetzte Torwart Till Plate.

 

Weitere Stimmen zum Spiel:
„Ich bin komplett im Arsch“ - Junior Patrick Müller.

 

Es spielten für Sehnde: Pascal Schulz (80 Minuten, 2 7m vereitelt) und Till Plate (n.e.) im Tor;
Jan-Louis Guhl (7/5), Tim Vorbrodt (6), Kjell Bahn (5), Maurice Jurke (3/1), Florian Siepert,
Julian Pick (je 3), Timo Gewohn (2), Christian Noll, Björn Ole Kulisch (je 1), Marvin Hallmann
und Patrick Müller